Dagmar Papagiannopoulos Dagmar Papagiannopoulos

Hilfe, mein Hund jagt!

Hier sind ein paar Gedanken, die euch helfen können, mit eurem Hund zu arbeiten, so dass seine jagdlichen Bedürfnisse erfüllt werden, ohne dass er Hasen und Rehen hinterherhetzen muss. Diese Seite wird fortlaufend ergänzt.

Nasenarbeit: Die unterschätzte Anti‑Jagd‑Superkraft

Wusstest du, dass Schnüffeln das Nervensystem deines Hundes stärker beruhigt als Spazierengehen? Studien zeigen: Wenn Hunde ihre Nase einsetzen, sinkt der Puls, Stresshormone gehen runter und der Kopf wird frei.

Für jagdmotivierte Hunde ist das Gold wert.

Warum? Weil Nasenarbeit genau das aktiviert, was beim Jagen vor dem Hetzen passiert: Suchen, Spuren verfolgen, analysieren.

👉 Futtersuchspiele

👉 Mini‑Trails

👉 Versteckte Leckerli

👉 Schnüffelmatte

👉 „Find’s“-Aufgaben im Alltag

Das Beste: Es macht müde, ohne aufzudrehen. Und ein Hund, der mit der Nase arbeitet, hat weniger Energie fürs Reh‑Radar.

Fazit: Nasenarbeit ist kein „Beschäftigungsspiel“. Es ist ein wissenschaftlich belegtes Werkzeug gegen übermäßige Jagdmotivation.

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Tierschutzhunde aus dem Ausland - Sicherheit

Tierschutzhunde aus dem Ausland bringen oft eine bewegende Geschichte mit – aber auch Unsicherheiten, Ängste und manchmal Verhaltensweisen, die für uns Menschen herausfordernd sein können. Sicherheit ist deshalb kein „Nice to have“, sondern die Grundlage für ein entspanntes, vertrauensvolles Zusammenleben.  

Dieser Artikel zeigt, warum Sicherheitsmanagement so wichtig ist, welche Hilfsmittel sinnvoll sind und wie man Missverständnisse rund um Angst, Aggression und Beißen auflöst.

Warum Sicherheit bei Auslandshunden so entscheidend ist

Viele Hunde aus dem Ausland haben gelernt, dass die Welt unberechenbar ist. Neue Reize, fremde Menschen, Straßenverkehr, Geräusche – all das kann sie schnell überfordern.  

Sicherheit bedeutet hier nicht Kontrolle, sondern Schutz: für den Hund, für dich und für die Umwelt.

Ein sicher geführter Hund kann entspannen. Ein unsicher geführter Hund muss Entscheidungen treffen, die er nicht treffen kann – und das führt zu Stress, Flucht oder Abwehrverhalten.

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Hunde aus dem Auslandstierschutz - Ernährung

Viele Tierschutzhunde aus dem Ausland bringen nicht nur einen Rucksack voller Erfahrungen mit, sondern auch einen ziemlich speziellen „Speiseplan“ aus ihrem früheren Leben. Und der bestand selten aus hochwertigem Futter. Oft war es eher: Abfall, Essensreste, irgendwas, das Energie liefert.
Kurz: Überleben statt Genießen.

Was viele nicht wissen:
Straßenhunde sind oft über Generationen hinweg an genau diese Art von Ernährung angepasst. Ihr Verdauungssystem ist darauf ausgelegt, stark variierende, oft menschliche Nahrungsreste zu verwerten. Das ist nicht nur Gewohnheit – es ist ein Stück weit genetische Realität.

Deshalb kann es für manche dieser Hunde sogar sinnvoll sein, im neuen Zuhause kleine Mengen geeigneter Essensreste zu bekommen. Nicht als Hauptmahlzeit, aber als vertraute Komponente, die dem Darm Sicherheit gibt und die Umstellung erleichtert.

Dass diese Hunde bei ihrer Ankunft nicht sofort jeden Napf vertragen, ist also kein Wunder – sondern völlig logisch.

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Dagmar Papagiannopoulos Dagmar Papagiannopoulos

Hunde und Kinder – Chancen, Verantwortung und Sicherheit

Hunde gehören zu den beliebtesten Haustieren und üben auf Kinder eine besondere Faszination aus. Sie können treue Begleiter, Spielkameraden und wichtige soziale Partner sein. Gleichzeitig erfordert das Zusammenleben von Hunden und Kindern ein hohes Maß an Verantwortung, Wissen und Aufmerksamkeit seitens der Erwachsenen. Damit Hunde und Kinder sicher und profitierenreich miteinander aufwachsen können, müssen Alter, Entwicklung, Erziehung und mögliche Gefahren sorgfältig berücksichtigt werden.

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Canan Canan

Der Elo®

Angeregt durch die Idee, einen kindergeeigneten Familien- und Gesellschaftshund züchten zu wollen, begann 1987 durch Marita und Heinz Szobries die Elo®-Zucht unter dem Namen „Eloschaboro“,

Im Fokus der Kreuzung standen der Eurasier und der Bobtail, die sehr unterschiedliche Verhaltensmuster zeigen und sich auch durch ihr Äußeres unterscheiden.    

Die Instinktsicherheit des Eurasiers und das robuste, belastbare Wesen sowie die Anhänglichkeit des Bobtails, sollten in der Elo®-Zucht zum Ausdruck kommen. Selektiert wurde dabei vor allem auf Wesen und Gesundheit. Der Felltyp und die Fellfarbe waren sekundär.

Den Elo® anhand seines äußeren Erscheinungsbildes zu erkennen, ist manchmal nicht ganz einfach.
Zugunsten der Erbgesundheit und des ausgeglichenen Wesens steht das Aussehen des Elo® nicht im Vordergrund der Zucht.
Ein ansprechendes, harmonisches Äußeres ist jedoch erwünscht und ebenfalls ein Zuchtziel.

Hinsichtlich der Größe wird unterschieden in:

Der Klein – Elo® (bis 45 cm Schulterhöhe, Gewicht bis ca. 15 kg)

Der Groß – Elo® (46 cm bis 60 cm Schulterhöhe, Gewicht bis ca. 35 kg)

Den Elo® gibt es in zwei unterschiedlichen Fellarten:

Der rauhaarige Elo®, dessen Fell trotz der Bezeichnung weich ist, ähnelt dem Bobtail.

Der glatthaarige Elo® hat im Gegensatz zu seinem rauhaarigen Verwandten weniger und kürzeres Fell im Gesicht und an den Läufen. Beide Fellarten sind pflegeleicht, wobei bei der rauen Variante das Fell um die Augen, bei zu langer Gesichtsbehaarung, gekürzt werden sollte.

In der Elo®-Zucht sind alle Farben (der Merle-Faktor ist zuchtausschließend) erlaubt. So gibt es den Elo® einfarbig, aber auch in zwei oder sogar drei Farben, von Halbkörperscheckung bis gescheckt – aber auch einfarbig mit Tupfen oder Abzeichen.                                 

Der Elo® sollte einen mittelschweren Knochenbau besitzen, etwas gedrungen wirken, nicht hochläufig sein und einem dem Stammvater Wolf ähnlichen Körperbau haben. Er ist stehohrig, erscheint im Rücken etwas länger als schulterhoch. Sein Fell ist mittellang und von fester Struktur. Der Elo® sollte 1/3 bis 1/4 Weißanteil haben.

Neben den gesundheitlichen Aspekten legt die EZFG sehr großen Wert auf das Wesen des Elo®. Der Elo® soll ein freundlicher, ausgeglichener, kindergeeigneter und gelehriger Familienhund sein, der robust und belastbar ist und über eine hohe Reizschwelle sowie ein instinktsicheres, intaktes Sozialverhalten verfügt.

Ein Elo® soll menschenbezogen sein, kann nach entsprechendem Training für einige Stunden alleine gelassen werden, zeigt wenig Bellneigung und eine geringe Empfindlichkeit gegenüber optischen und akustischen Reizen. Durch seine Anpassungsfähigkeit ist ein Elo® für junge und für ältere Menschen sowie für Familien geeignet. Ein Elo® fühlt sich sowohl auf dem Land als auch in der Stadt wohl.

Ein Elo® soll aufmerksam, interessiert und freundlich wirken. Das anfängliche Meiden fremder Zuwendung liegt in seinem Naturell und darf nicht mit Scheue verwechselt werden. Durch Training kann diese Eigenschaft beeinflusst werden, so dass sich ein Elo® auch als Therapiehund eignet.

Eines der Zuchtziele ist ein geringes Jagdverhalten. Hier gibt es jedoch noch größere individuelle Unterschiede. Während einige Elo® tatsächlich kein oder kaum Interesse an flüchtenden Tieren zeigen, reagieren andere noch stark auf bewegliche Reize. Jedoch kann ein Elo® bei richtigem Training einen zuverlässigen Abruf erlernen, der dafür sorgt, dieses Verhalten zu unterbrechen.

Die meisten Elo®-Hunde sind willensstarke und intelligente Hunde. Das ermöglicht den Besitzern eine Vielzahl spannender Beschäftigungsmöglichkeiten mit dem Elo®, stellt jedoch besonders in der Welpen- und Junghundephase oft höhere Anforderungen an die Konsequenz bei der Hundeerziehung.

Der gut veranlagte Elo® verfügt über ein ausgeprägtes Mienenspiel, ein ruhiges bis mittleres Temperament, hat ein selbstbewusstes, ausgeglichenes Wesen mit einer hohen Reizschwelle und ist spielfreudig.

Ein Elo® ist in der Lage, sich verschiedenen Lebensbedingungen anzupassen. Gerne nimmt er an längeren Spaziergängen teil, was aber kein „Muss“ ist.

Wir selbst haben seit 13 Jahren Elos, der erste (Amy) kam in die Familie, als das älteste Kind 9 und das Jüngste 5 Jahre alt war. Für uns waren und sind unsere beiden Mädchen Amy und Inka die perfekten Familienhunde.

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